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DIE GESCHICHTE DER DRUCKGRAFIK AN DER ANGEWANDTEN

Schon 1927 war aus einer der beiden Fachklassen für Malerei der ehemaligen Kunstgewerbe-Schule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie am Stubenring eine Werkstätte für Druckverfahren entstanden, die von Berthold Löffler geleitet wurde.

Die Werkstätte war bis 1952 der Meisterklasse für Gebrauchsgrafik angegliedert und wurde ab dann als eigene Meisterklasse für Druckverfahren geführt, ab 1965 als Meisterklasse für Grafik, deren Leiter Prof. Franz Herbert war. Nachdem diese Klasse Anfang der 1980er Jahre aufgelöst worden war, wurde 1985 eine neue Werkstätte für Druckgraphik in der Meisterklasse für Malerei gegründet, welche 1987 unter der Leitung von Sigbert Schenk die “Werkstätte für freie Druckgrafik” wurde und in den Räumen des Heiligen-Kreuzerhofs, 1010 Wien logierte. Diese Werkstätte war für alle Studierenden der Universität damals Hochschule, zugänglich.

1989 wurde die Werkstätte in der Henslerstrasse, 1030 Wien am Dachboden angesiedelt.
1996 parallel zur “Werkstätte für freie Druckgrafik” erlangt die Werkstätte den Status eines Ordinariats das mit einer Professur besetzt wird. Sigbert Schenk wird zum Professor ernannt und wurde Leiter der Klasse für Grafik und Druckgrafik.
Parallel zum Diplomstudium für Grafik und Druckgrafik innerhalb des Instituts für Bildende und Mediale Kunst, fungiert die Werkstätte weiterhin als offene Werkstatt, mit fachspezifischen Seminaren, für druckgrafik begeisterten Studierenden der Angewandte.
– 2011 nach Pensionierung von Prof. Sigbert Schenk wurde die Leitung der Klasse Prof. Jan Svenungsson anvertraut.